Uni/HS-Lehrtätigkeit

Die Inhalte meiner Lehrtätigkeit – für Studierende in designrelevanten Disziplinen – sind auf die persönliche Entwicklung abgestimmt. Hier eine Auswahl über Definition und Vertiefung von:

  • »Design Business« – bestehende Rahmenbedingungen, persönliche Möglichkeiten, nützliche Strategien und operative Realisierungen
  • »Design Management« – erforderliche Fähigkeiten, geeignete Mittel, relevante Strategien und persönliches Leadership
  • »Brand Management« – notwendige Kompetenzen, soziologische Grundlagen, obligate Strategien und wirksame Umsetzungen
  • »Design Research« – wesentliche Qualifikationen, wissenschaftliche Definitionen, primäre Regelsystemen und geeignete Verfahren
  • »Design Evaluation« – soziologische Wertgrundlagen, qualitative Wertungen, quantitative Bewertungen und passgenaue Kalkulationsmethodiken

Lehrprozess

Ich lehre im Dialog, um eigenverantwortliches Denken, Kooperation, Reflexion, Selbstbestimmung und Vorstellungskraft zu fördern.

Ich orientiere mich in meiner Lehrtätigkeit an dem Bonmot und Aphorismus nach Albert Einstein: »Die Theorie bestimmt, was wir beobachten können.« & »Das Problem zu erkennen, ist wichtiger, als die Lösung zu erkennen, denn die genaue Darstellung des Problems führt zur Lösung.« Bernhard Pörksen hat dies sinnfällig konkretisiert: »Theorie braucht man dann, wenn sie überflüssig geworden zu sein scheint – also als Anlass zum Neu- und Andersdenken, als Horizonterweiterung und inspirierende Irritation, die dabei hilft, eigene Gewissheiten und letzte Wahrheiten, große und kleine Ideologien solange zu drehen und zu wenden, bis sie unscharfe Ränder bekommen – und man mehr sieht als zuvor.«

Ich gebe Inputs, die keine fertigen Antworten und absolute Wahrheiten sind – auf Erfahrungen, (inter-)subjektive Beobachtungen und der Suche nach neuen Erkenntnissen beruhen. Nach Heinz von Foerster: »Objektivität ist die Wahnvorstellung, Beobachtungen könnten ohne Beobachter gemacht werden. Die Berufung auf Objektivität ist die Verweigerung der Verantwortung – daher auch ihre Beliebigkeit.« & »Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners.«

Ich definiere mich nicht als Experte – der aufgehört hat zu denken, weil er glaubt Bescheid zu wissen und daher nichts mehr in Frage stellt. Sondern vielmehr als Beobachter – der Zusammenhänge sucht und Fragen stellt, um damit Möglichkeitsräume zu erschließen und Alternativen zur scheinbaren Wirklichkeit zu zeigen.

Ich stelle zur Verfügung: Analysen, Forschungen, Informationen, Kontexte, Literaturempfehlungen und Präsentationen – die zum downloaden in Lehrmodule eingestellt werden (exklusiv für die jeweilig Studierenden).