Design-Hochschulen

Als freier Dozent bin ich in Design-Hochschulen engagiert und vermittle Studierende einen Zugang zur Designökonomie, Designpolitik und zu Lehrmodulen.

In meiner Lehrtätigkeit habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht (wie im Coaching), dass Design-Studierende ihre persönlichen Fähigkeiten eher unterschätzen und eine wenig entwickelte Vorstellung von der beruflichen und unternehmerischen Praxis und deren ökonomischen und polititischen Perspektiven und Chancen haben.

Dies hat mich auch zum »wissenschaftlichen« Selbststudium geführt, in dem ich meine praktischen Erfahrungen theoretisch untermauere. Das Verfassen meiner Bücher, Essays, Rezensionen und Studien dient insbesondere dem Selbstverständnis und gibt mir die Möglichkeit, mich voll und ganz auf meine Studierenden zu konzentrieren. Ich wende dabei methodisch den sogenannten »Sokratischen Dialog« an (einer ursprünglich philosophischen Unterrichtsmethode), die zu eigenverantwortlichem Denken, zur Reflexion und Selbstbestimmung anleitet. Dies basiert auf meiner Orientierung am Konstruktivismus (wie in meiner Haltung unter Persönliches näher erläutert).

Ein mir persönlich wichtig erscheinender Aspekt ist, den Studierenden die Relevanz der Gestaltung von Artefakten im relativen Verhältnis zu Mentefakten (gedanklicher Gestaltung) und Soziofakten (sozialer Gestaltung) deutlich zu machen. Hintergrund ist die zunehmende Bedeutung der Nachhaltigkeit und der Paradigmenwechsel im globalen Wettbewerb vom Gestaltungs- zum Identitätswettbewerb. Ein weiterer Aspekt ist die Kooperation – also die Form der Zusammenarbeit –, die es Designern möglich macht produktiv kreative Prozesse zu bewältigen.

Meine Arbeit ist daher nondirektiv und schafft für Studierende einen Denkraum, in dem sie sich frei bewegen können, ohne in die Gefahr zu laufen, den Halt zu verlieren. Es ist in erster Linie eine Orientierungshilfe die ich anbiete.

Mehr in den Artikeln im linken Menü.